Ich würde mich über Feedback zum Thema in der freuen:

Unsere Gemeinde plant, die Gebäude mit WLAN aufzurüsten.
Wir haben schon einige Angebote eingeholt und auch erfahren, dass evtl. eine Lösung sein könnte. Hier sind wir uns unsicher:

1) Gibt es einen Telekom-Tarif, der das erlaubt? Vgl. wiki.freifunk.net/AGB

2) Ist der nicht vorhandene Jugendschutz (Aufsichtspflicht) ein Problem?

3) Haben wir eine Chance, wenn der nächste freifunk Verein 80km weit weg ist?

@tk 1) Grauzone. Wenn es nicht in den AGB ausdrücklich verboten ist... 😉 Bei uns @freifunkdon gabs keine Probleme (auch sonst nicht). Wir haben AccessPoints in etlichen Kirchengemeinden.
2) ist schon vom Ansatz her unzensiert und setzt keine Filter ein. Die Verantwortung liegt bei den Nutzenden. Und immer gilt: wo ein Wille ist, da wird ein Filter kreativ umgangen.
3) Entfernung: eigentlich kein Problem - höchstens was pers. Support angeht. Und gemesht wird nur zw. den eigenen APs.

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@infoleck @freifunkdon Danke! Das mit Punkt 2 haben wir auch so verstanden - die Frage ist, ob es potentiell juristische Probleme gibt, wenn wir als Gemeinde Freifunk anbieten (unter anderem eben auch für Gruppen mit Jugendlichen).

@tk
Ich kann von einem kleinen Sportverein berichten, wo der Nachbar (Mitglied) kein Problem mit der Grauzone hatte. Das Vereinsheim hat nun zufällig Freifunk. 😉
@infoleck @freifunkdon

@tk @freifunkdon Zu 2) Jur. Probleme setzt ja Beweisfähigkeit voraus. Es kann aber mit nicht bewiesen werden, von welchem Client oder AP genau irgendwelche Pakete ins und aus dem Netz gingen. Wo keine Daten erhoben werden, können diese auch nicht ausgelesen werden.

@tk @infoleck @freifunkdon Von einer Haftung in Jugendschutzfragen habe ich noch nie gehört. Generell hat die Große Koalition die Störerhaftung abgeschafft. Da der Anbieter nicht mehr haftet, wenn irgendjemand etwas Illegales über das WLAN macht - warum sollte das bei Jugendlichen anders sein? Freies WLAN gibt es ja nun überall. In SH gibt es gerade eine Anhörung zu kostenlosem WLAN, angeboten vom Land. lissh.lvn.parlanet.de/cgi-bin/

@kaffeeringe @tk @freifunkdon Stimmt, die Frage nach dem Jugendschutz kommt im Kontaxt trotzdem immer wieder. Hier in Bayern wurde das dadurch getriggert, als die Staatsregierung ihr BayernWLAN präsentierte und mit dessen "Jugendschutzfilter" warb. Was der "nützt", kann man hier nachlesen: n1q.de/rpb49

@infoleck @kaffeeringe @freifunkdon Oh - danke für den Link! Das Bayern WLAN steht nämlich auch auf unserer Liste möglicher Lösungen...

@infoleck @tk @freifunkdon das ist ja aber eher der eigene Anspruch, Kindern keinen Zugang zu Pornos anzubieten, als eine rechtliche Anforderung, soweit ich das verstehe. Das #SHWLAN hat das nicht. Aber witzigerweise hat die SPD-Fraktion eine Stellungsnahme der Bayerischen Regierung wegen der Erfahrungen mit dem BayernWLAN angefragt. Aber niemand hat den Kinderschutzbund gefragt... landtag.ltsh.de/infothek/wahl1

@kaffeeringe @tk @freifunkdon Ja, klar, eine rechtliche Anforderung ist das nicht. Ist im übrigen für "technisch Versierte" anscheinend auch leicht zu umgehen. Außerdem müsstest Du beim Login angeben, dass Webseiten gesperrt sind bzw. sein können.

@kaffeeringe @infoleck @freifunkdon Bezüglich Jugendschutz / Aufsichtspflicht versuchen wir auch noch eine Aussage der Kirche zu erfragen. An Schulen z.B. ist das wegen der Minderjährigen meines Wissens definitiv ein Problem (bin selbst Lehrer)

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