Gestern hat unser Pastoralreferent unsere Pfadfinder in ihrem Zeltlager In Harkebrügge besucht. Bei guter Stimmung mit Musik und Gesang in der Lagerrunde, ging es danach zur gruseligen Nachtwanderung im angrenzenden Wald!

Bei manchen Menschen stellt sich manchmal die Frage: "Was wollen diese mit ihrem ganzen Geld eigentlich noch machen? So viel können sie doch nicht mehr ausgeben!?!"

Geld ist aber nicht einfach nur da, um es zu besitzen, sondern auch um es sinnvoll einzusetzen. Es ist somit sinnvoll beim Geldausgeben auch an andere zu denken. Vielleicht an die armen Menschen, die gerade nur über die Runden kommen oder an den Klimaschutz.

Herr, hilf mir zu erkennen, was mir im Leben wichtig ist.

Ein Gebet zu sprechen, hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass alles hochtheologisch daherkommt. Nein, ein Gebet soll in dem Moment das wieder spiegeln, wie es sich für denjenigen gerade am Besten anfühlt.
Die Jünger haben Jesus im Lukas Evangelium gebeten, ihnen Beten zu lehren, wie es auch Johannes seinen Jüngern gelehrt hat. Dieses müssen sie nicht lernen. Da jeder so beten kann, wie es für ihn richtig ist, so wie er ist.
Herr, wenn ich bete, will ich genauso sein, wie ich bin.

Friede, Pace, Peace – ein sehr großes Wort. Wenn wir uns im Moment aber den Krieg in der Ukraine ansehen klappt es mit dem Frieden genauso wenig wie in un-serem privaten Umfeld.
Friede ist keine Einbahnstraße. Viele, ja alle, müssen mithelfen an diesem Frieden. In unserem christlichen Grundverständnis müssen wir allen Menschen Frieden entgegenbringen, immer und immer wieder.
Und wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann dieser Friede auch zurück.

Wer kennt es nicht? Der Besuch ist da, und jedes Mal laufen immer dieselben zwei Personen umher um für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen.
So steht es auch im heutigen Evangelium nach Lukas: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir alleine überlässt?“
Aber wenn wir ehrlich sind, genau diese Personen sind es doch, die dem Besuch die Zeit so unbeschwert machen lassen. Der Besuch fühlt sich rundum wohl. Wir müssen gelassen sein und uns darüber freuen.

Im heutigen Evangelium nach Lukas heißt es: „Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“

Ehrlich gesagt, ist es nicht besonders vertrauenserweckend. Es erinnert an Leute, die sich aufgegeben haben, die von ihren Freunden nur ausgenutzt werden, nur um zu gefallen.

Gott möchte diese blinde Selbstaufgabe nicht. Er möchte, dass wir Menschen genauso sind wie wir sind. Gott wird sich um uns kümmern.

Eine öffentliche Klage- und Hoffnungsmauer

Im Zuge der in dieser Woche veröffentlichten Missbrauchsstudie im Bistum Münster hat unsere Kirchengemeinde ab jetzt einen Ort geschaffen, an dem Menschen ihre Gedanken in Wort fassen und in schriftlicher Form in die Mauer stecken können. Die Klage- bzw. Hoffnungsmauer befindet sich neben dem Jesuskreuz am Pfarrgarten. Die Gedanken werden dann im Rahmen einer Messe als Fürbitten unausgesprochen verbrannt.

Mit etwas Verspätung zum eigentlichen Gedenktag,konnten wir gestern Nachmittag in der Bauernschaft Kleinenging auch dem Heiligen Bonifatius gedenken.

So wie die Jünger vom heiligen Geist erfüllt wurden, so können auch wir vom heiligen Geist erfüllt werden. Es können dabei kurze und auch kleine Geistesblitze sein, aber auch Dinge, die von langer Hand groß geplant wurden und sich dann entfaltet haben. Die kleinen Geistesblitze sind es aber, die uns Christen besonders erfüllen. Dort wirkt der Heilige Geist und dort haben wir unser kleines persönliches Pfingsten.

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