Folgen

Nichts gegen Social-Media-Stellen. Wir brauchen Menschen, die wissenschaftlich qualifiziert Kirche vertreten können.
Aber es kann insgesamt für Kirchen kein tragfähiges Konzept sein, Menschen dafür bezahlen zu müssen, dass sie ihren Glauben öffentlich vertreten.

Seh ich ähnlich. Schon vor Jahren:

Dabei kann jeder zuhören und Content produzieren, Pfarrer, Synodale, Mitglieder der Kirchenregierung, oder eben auch Tante Erna, die jeden Sonntag den Gottesdienst besucht, sofern sie mit dem Computer umgehen kann.

Während also nun jeder Content produzieren kann und es auch soll, sehe ich die institutionalisierte Kirche hier mehr in einer Bringschuld als das normale Gemeindeglied. Immerhin hat die Institution den Auftrag der Verkündigung. [...] Sie kann aber auch (zusätzlich?) zur Vernetzung der Christen im Netz beitragen, indem sie aufeinander verweist. So könnte sie die Kreativität all der Comiczeichner, Videoersteller etc im eigenen Sinne fördern, ohne selbst mit größerer Kreativität in Erscheinung treten zu müssen.



Dementsprechend wär mein Ansatz eher, "Jana glaubt" und andere christliche Youtuber, die christliche Inhalte bringen, zu promoten, für fame (ich glaub so nennt man das neumodisch) zu sorgen (da kann man auch einfacher schwierige Episoden auslassen) und meinetwegen auch mal selbst ne Predigt oder ne Andacht oder sonst was veröffentlichen.

Damit wären Janas Videos vielleicht weniger professionell produziert, aber muß die Kirche denn immer Hochglanz machen?

Das Geld könnte man in Community building stecken, die Leute miteinander in Kontakt kommen lassen...

@tonnerkiller Jepp. Wenn man Social-Media-Arbeit als Gemeindepädagogik versteht, ist das Geld sinnvoll investiert.

Merk grad,die wissenschaftlichen Vertreter kommen da wenig vor. Braucht es über das ask a Pfarrer Angebot von evangelisch.de hinaus vielleicht auch gar nicht mal so sehr... bzw die Predigten hab ich ja genannt ;)

@letterus Es ist doch eine logische Folge aus Deiner Aussage.

@K0nrad Moin! Ich schrieb „müssen“. Wir können viel...

@Johannes Brakensiek Wenn ich "social" übersetz komm ich bei sowas wie Gemeinde raus...

@Konrad Was ist jetzt wieder GEP?

@tonnerkiller Das Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik gGmbH. Da gehört zB auch evangelisch.de zu. Und Jana Glaubt. Und früher idea und Christmon. @letterus

@tonnerkiller Übrigens bin ich auf die Argumentation von Social zu sowas wie Gemeinde echt gespannt. @letterus

@Konrad Äh, nun ja... social->sozial->Gemeinschaft->Community->communio->Gemeinde. Viel Argumentieren ist da nicht, eher ne Assiziationskette.

Und nachdem Hanno Terbuyken diese Woche geschrieben hat, Kirche brauche keine Programmierer, weil andere das besser können kam mir schon die Frage, ob/wozu Kirche Journalisten braucht...

@tonnerkiller Okay. Mit Assoziationskette kann ich leben, aber aus vierschiedenen Gründen kann ich sie so nicht nachvollziehen.

Nach der Argumentation von Hanno: Was braucht Kirche denn dann? Musiker*innen ja auch nicht …

Ich denk, die Leute vertreten auch ohne Geld ihren Glauben öffentlich. Kirche könnte beim Auffinden der Stimmen helfen, als Multiplikator. Ob man das jetzt auch auf den publizistischen Bereich übertragen muß, laß ich mal offen.
Genau das ist mein Problem bei Hannos Artikel. rudsätzlich braucht die Kirche ja gar nix, nicht mal Theologen. Aber manche Dinge sind halt sinnvoll. Da gehören die Theologen dazu, die Musiker, die Journalisten genauso wie die IT Leute...
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