Gestern Abend: leicht unwirkliche Atmosphäre beim Sonnenuntergang. Mir und dem Hund hat’s gefallen...

"Ist ja voll klein hier!", sagen die Monteure unserer neuen Küche und haben mal eben auch noch das Wohnzimmer unbewohnbar gemacht.

Was mir beim Besuch im Museum heute noch einmal ganz bewusst wurde, ist die Menschenverachtung eines industriell geführten Krieges. Bei Thiepval verloren an einem einzigen Tag (8.7.1916) die Briten 20000 Soldaten, die sinnlos in deutsches Trommelfeuer gejagt wurden. Insgesamt wurden an der Somme über 1 Mil. Soldaten geschlachtet.

Wenn man an der Somme zu Gast ist, kommt man an einem Thema nicht vorbei: „le grand guerre“ - der 1. Weltkrieg.
Wir waren heute im Weltkriegs-Museum in Thiepval, einem Ort, der mehrere Jahre in der sog. Somme-Schlacht übel umkämpft war.

Amiens zieht übrigens gleich mit Städten wie Lille, Nancy oder Nizza: Maskenpflicht in hoch frequentierten Innenstadtbereichen. Strafe bei Verstoß: 135€
Und ja: Mit Maske bei 30 Grad - das ist anstrengend.
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„Die blauen Quellen“ in der Nähe von Fréchencourt nordöstlich von Amiens liegen mitten im Wald und speisen einen weitverzweigten See. 260 Quellen sollen es sein, und sie sind tatsächlich von einem unwirklichen Tiefblau. Angeblich hat der Farbeffekt mit extrem reinem Quellwasser, kalkhaltigem Untergrund und geschluckten Spektralfarben zu tun.

Servicetipp:
Schwangere, die in eines der tiefblauen Quelllöcher schauen, sollen der Legende nach Kinder mit blauen Augen zur Welt bringen. 😀

Die Kalksteinfelsen bei Ault stehen wie eine beeindruckende Wehrmauer an der Küste der Picardie.

Heute Abend in Amiens an der Kathedrale: ca. 2000 Leute warten dicht gedrängt auf den Beginn der Lichtershow. MNS ist obligatorisch, wird nur lax kontrolliert, aber vom Mindestabstand nichts zu sehen. Ich bin wieder gegangen.

Was will er uns nur damit sagen?

Corona-Philosoph (oder so) gestern Mittag vor der astronomischen Uhr in der Prager Altstadt.

„The dangerous thing about half-truths is that the wrong half is always believed.“

Auf der Heilig-Kreuz-Wiese in Donauwörth (unterhalb meines Büros) fahre ich jeden Morgen an den fünf noch flugunfähigen Jungstörchen vorbei. Die Stadt hat rund um die Wiese Hinweisschilder aufgestellt mit der Bitte, die Tiere nicht zu stören.

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