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Seit 2003 habe ich bei mir im Büro der Ehe- und Familienseelsorge für alles (mit offizieller Sondererlaubnis) benutzt. An die ständig wechselnde, total M$-verdongelte Arbeitsumgebung konnte ich mich jeweils mit einigen Klimmzügen anpassen. Jetzt ist es in großen Teilen damit vorbei: an meine dienstlichen Emails komme ich mit meinem Linuxrechner nicht mehr, ins Netz auch nicht, nach einem Wechsel der betreuenden Firma wurde mein Pinguin als Sicherheitsrisiko eingestuft. LOL und so schade.

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@infoleck Wissen ist Macht und Macht ist für Leute ohne Wissen ein Problem.

Clarkesche Gesetze...

@infoleck das Sicherheitsrisiko scheint mir in dem Kontext eher die neue betreuende Firma zu sein.

@datensalat Leider sind das Leute, die mit viel hippem Techsprech die Entscheider, die keine (denk Dir jetzt 10 Ausrufezeichen 🙄 )Ahnung haben, beeindrucken. M$-Zeug ist halt "professionell" - und irgendwie läuft es ja.
Mist, ey.

@infoleck

Vielleicht.. mit viel Glück könnteste dich ab 1.1.2022 dagegen wehren, denn M$ genügt den DS-Anforderungen nicht wirklich.
Dies als Zwang durchzusetzen wäre ein hinreichender Grund, sich mit einer Argumentationsform Richtung "Kannst deine Arbeit nicht mehr verantwortungsbewusst ausüben" dagegen zu stellen.

Wäre dann eben dein KungFoo TechSprech #AusGründen 🙂

@datensalat

@infoleck
Guck dazu mal im deutschen Bildungssektor, wo sich Lehrkräfte gegen den Einsatz von M$-Produkten bereits jetzt erfolgreich gewehrt haben.

Und es geht nicht darum, der neuen IT-Butze zu bescheinigen, wie übel M$ ist, sondern nur darum, dass sie Linux nicht aussperren dürfen!

@datensalat

@amaz1ng @datensalat Im Grunde liegt es (glaube ich) im hiesigen Setting daran, das es von Cisco nur Remote-Desktop-Clients für Windows und Mac gibt, die die volle erforderliche Funktionalität haben. Für Linux gibt’s auch was, aber damit gibt es auf die WinServer keinen Connect.

@infoleck Verstehe.

Gibts denn eine Beschreibung, wofür dies Remote notwendig ist?

Denn evtl. könnte das ja auch ein Hinweis sein, dass die Begründung selbst fehlerhaft bzw. am Ziel vorbei geht.

Meine persönliche Einschätzung ist hier allerdings, dass die IT-Butze einfach mit Linux nix zu tun haben will & deswegen keine ausreichende Expertise besitzt.

Das umgehen sie, indem Linux verboten wird.

Kennen wa ja auch von woanders her, gelle? 🙂

@infoleck

Generell find ich das Schade, das gerade ciso, die eigentlich früher mal UNIX&Linux viel entwickelt & supportet haben, inzwischen auf M$ setzen...

@amaz1ng Also, es gibt zwei Möglichkeiten, an meine dienstlichen Emails zu kommen: ich nutze den Dienstlaptop (Win) oder einen privaten PC, der auch am besten Win fährt, Mac geht auch. Beide machen dasselbe: sie bauen ein VPN zum Winserver auf, wo ich auf dem mir zugedachten Desktop lande und Outlook nutzen darf. Connect passiert dabei über ein Ciscodings, dessen Linuxversion aber nicht die volle Funktion bietet - irgendeine Sicherheitsschiene fehlt da. (1/2)

@amaz1ng Es geht dabei, glaube ich, darum, dass beim Verbinden überprüft wird, ob der Client mit einem aktuellen und ausreichenden Antivirentool ausgestattet ist. Der Part fehlt halt bei der Linuxversion. (2/2)

@infoleck Ah.. Alles klar.
Gut, das Problem kenne ich.
Joo.. das lässt sich dann glaub ich auch nicht so einfach lösen.

Ich frag das mal bei meiner AdminBubble an, ob die da was brauchbares kennen.

@amaz1ng @datensalat Nette Vorstellung 😃 Ich habe diesen Kampf 2004 bereits einmal ausgefochten - damals sogar erfolgreich. Jetzt ist das Drumherum leider ein ganz anderes. Ich sehe da wenig Erfolgschancen.

@infoleck
Ja klar, mehr als lästig.
Ich weiß durchaus, wieviel Nervenkraft das immer wieder kostet. Doch vllt findest du Verbündete (innerhalb oder außerhalb des Systems), um nicht alles alleine zu stemmen.

Vllt erstmal noch n bissl abwarten & gären lassen 🙂

@datensalat

@infoleck kennst du "remmina" sollte in deinen linux-repos vorhanden sein.

@jakob Danke ☺️, ja kenne ich. Damit klappt es jedoch leider nicht. Habe es tatsächlich schon probiert.

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