Ich besitze kein Auto, aber ab und zu muss ich eines benutzen. Dieses Wochenende stand eine Wohnungsauflösung an. Inspiriert durch @luebbermann und weitere Personen im Fediverse (weiß leider nicht mehr genau wer) bin ich die ca. 400 km Autobahn freiwillig mit Tempo 100 gefahren. Es war entspannend, spritsparend, und ich war nicht spürbar später am Ziel. Ab jetzt mache ich das immer so, und ich finde, das sollte für alle gelten. Deshalb: Generelles #Tempolimit jetzt! #TempolimitJetzt

„Die reichsten Menschen der Welt haben in den letzten Wochen zusammen 500 Milliarden Dollar Investitionskapital verloren (...), sagt Miller und wir Arbeitenden dürfen das jetzt ausbaden.“ @Wochenzeitung über die Miliardengräber des Plattform-Kapitalismus
woz.ch/2223/plattformkapitalis

"Und schon sind wir tief drin im Pansen": @tazgezwitscher-Autor @gschichtende hat sich sehr ausführlich der Frage gewidmet, wie klimaschädlich Kühe sind. Und Antworten gefunden wie, dass Milchtrinker auch Fleisch essen müssen. Empfehlenswertes Lesestück: taz.de/Landwirtschaft-und-Klim

Das ist einer der größten CO2-Verursacher. Eine CO2-neutrale Welt ist nur ohne Millitär (und Krieg) möglich. Durch die Entscheidung des Westens, jetzt massiv aufzurüsten - also immer mehr CO2 zu emittieren - statt das Geld in die Reduktion von CO2 zu investieren, ist implizit die Entscheidung gefallen, ungebremst (bzw. beschleunigt) das Klima an die Wand zu fahren.
Darüber scheint es derzeit keine ernsthafte öffentliche Debatte zu geben!?

@jakob
In einer CO2-neutralen Welt wird es keine Rasenmäher (und keinen Rasen, der gemäht werden muss) mehr geben. Beides können wir uns dann nicht mehr leisten. Der Rasenmäher wegen der Ressourcen in Herstellung und Betrieb, der Rasen wegen der unproduktiven Fläche und jemand, der Zeit hat, den Rasenmäher zu schieben fehlt auch noch 🤔

Es braucht mitunter nicht viel, um eine ganze Region vom Netz abzuschneiden. Schon ein gesundes Gebiss kann reichen, wenn die Infrastruktur ungeschützt im Sumpf steht.
spiegel.de/netzwelt/web/biber-

@h2owasser
Das Geld dreht dann nur eine Schleife: ich gebe das Geld für einen Joga-Kurs aus. Meine Joga-Lehrerin macht damit eine Flugreise. Ich spare Geld bei der Bank und jemand anders bekommt davon einen Kredit für Investitionen und muss mehr produzieren, um die Zinsen bezahlen können (Wirtschaftswachstum) ...
Man muss immer das große Ganze betrachten. Mehr Geld heißt in unserem System am Ende mehr Energieverbrauch. Man könnte aber das System ändern ...

@h2owasser Irgendjemand (der Staat oder der Bürger über das Energiegeld) wird das Geld zurück in die Wirtschaft geben und damit den Konsum und damit den Verbrauch ankurbeln. Und: Ziel des CO2-Preises ist ja höhere Effizienz = geringere Energiekosten = (noch) mehr Konsum = mehr Verbrauch/Emissionen.
PS: Wenn möglich wäre, dann gäbe es vielleicht eine Chance. Aus physikalischen Gründen ist das aber leider - so weit ich das verstehe - unmöglich.

@h2owasser Was (globale) Gerechtigkeit angeht bin ich voll bei Dir ✊ Das ändert aber nichts daran, dass der CO2-Preis - wenn überhaupt - einen minimalen Effekt auf die CO2-Emissionen haben wird. Wahrscheinlich werden sie dadurch sogar steigen. Mit anderen Maßnahmen kann man sicherlich etwas für Klimaschutz und gleichzeitiger Gerechtigkeit erreichen. Der CO2-Preis ist aber in dem Zusammenhang eine ähnlich gute Idee, wie der .
Siehe de.wikipedia.org/wiki/Jevons-P

Warum ein -Preis sinnlos ist: Das damit eingenommene Geld verschwindet ja nicht aus dem System, sondern wird vom Staat auf die eine oder andere Art wieder ausgegeben und kurbelt damit die Wirtschaft an.
Mit dem CO2-Preis verbundene Energie-Einsparungen führen an anderer Stelle zu Mehrverbrauch.

Der Umweltschutz der vergangenen 50 Jahre war sehr erfolgreich. Trotzdem sind wir dem Abgrund näher als je zuvor. Die Dreifachkrise aus Klimaerwärmung, Artenschwund und Umweltverschmutzung erfordert eine komplette Umstellung von Produktion und Konsum und auch Verzicht. Mein Kommentar zur Konferenz Stockholm50
deutschlandfunk.de/kommentar-u

@muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT Grundannahme: Die Extraktion fossiler Brennstoffe ist die GRUNDLAGE unseres polit-ökonomischen Systems. Wenn das so ist, ist ein Ausstieg aus dieser Extraktion nur durch einen radikalen Systemwandel, eine Revolution zu erzielen. Wenn wir uns fragen, warum unsere bisherigen Strategien nicht zum Ziel geführt haben, liegt die Antwort darin, dass sich der fossible Kapitalismus mit Zähnen und Klauen gegen seine Abschaffung wehrt. Aber wir müssen uns eben auch bewusst sein, dass es nicht ohne eine solche ABSCHAFFUNG gehen wird, und dass wir damit auf weit mehr als nur der Klima-Front zu kämpfen haben. Wenn das stimmt, greifen die Strategien auch der radikalen Klimabewegung zu kurz: Denn die Gruppen, die derzeit auf zivilen Ungehorsam setzen und zu denen ich mich selbst zähle, haben keine Theory of Change, geschweige denn eine konkret ausgearbeitete Vision einer zukünftigen Gesellschaft, deren Institutionen und politischen Verfahrensweisen. Außerdem braucht es für einen radikalen Systemwandeln viel mehr als nur die Klimabewegung: Es braucht eine breite Allianz gesellschaftlicher Gruppen, die ein vitales Interesse an einem Systemwandel haben. An dieser Allianz hat die Klimabewegung bisher nicht oder in viel zu geringem Ausmaß gearbeitet. Es braucht transversale Allianzen mit Care-Arbeiter*innen, prekär Beschäftigten, Harz-4-Empfänger*innnen, Migrant*innen, Frauen etc. etc. Denn die Gesellschaft, die wir brauchen, MUSS nicht nur nachhaltig, sondern auch egalitär und sozial gerecht sein ...

Über 50.000 Menschen haben seit gestern Nachmittag bereits das Statement von Klimaaktivist:innen an @OlafScholz unterstützt.

👉 Unterzeichne jetzt mit! fffutu.re/WTFScholz

Heute: Tapire, die gebürstet werden. Nun will ich einen Tapir...

Video aus der #Beetrine 4 Wochen nach der Besiedlung mit einem kleinen #Bienenschwarm.
Wunderschöne #Waben bilden eine Halbkugel, in der der #Bien lebt.
Brutpflege und durchscheinende Maden auf der Rückseite der Wabe.
#rannugbienen

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